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Für Wolle und Feines

Andrea Lang (li.) hat das Stuwerviertel einfach liebgewonnen.

Aus einem Hobby hat Andrea Lang einen Beruf gemacht. Mit ihrem Kreativ- und Wollshop hat sie sich einen Traum im Stuwerviertel erfüllt.

 Schon als Kind war Andrea Lang von Wolle und Stricken begeistert. Ihr Hobby hat sie vor vier Jahren zum Beruf gemacht und mit „Viele nette Sachen“ ein Paradies für Gleichgesinnte geschaffen. Dafür hat sie sich allerdings einen ungewöhnlichen Ort ausgesucht: den Installateurbetrieb ihres Mannes.

2012 haben sich beide mit den „TS-Installationen“ selbstständig gemacht. „Eine logische Symbiose. Der Platz im Geschäft war da und beide Betriebe sind so besser zu handeln, da ich ja auch meinen Mann in der Administration unterstütze“, erklärt Andrea Lang. Mittlerweile türmen sich Wollknäuel und Modepuppen mit tollen Strickkleidern, harmonisch vereint mit Armaturen, Rohren und anderen Installationsmaterialien. Natürlich wünsche sie sich manchmal ein eigenes Geschäftslokal, vor allem um ihre Modelle besser präsentieren zu können. Die richten sich vor allem an Frauen mit größeren Konfektionsgrößen. „Ein Strickkleid im trendigen Oversize-Look schmeichelt jeder Figur“, ist Andrea Lang überzeugt. „Jede Frau bekommt bei mir etwas Besonderes, egal ob alt oder jung, groß oder klein, dick oder dünn.“ Und ähnlich den bestens bekannten Tupperware-Partys organisiert Andrea Lang auch Strickmode- und Woll-Partys bei ihren Kunden zu Hause.

Grätzel-Liebhaberin
Das Stuwerviertel habe Andrea Lang in den letzten Jahrzehnten einfach liebgewonnen und sie bezeichnet sich selber als ‚Stuwerviertel-Fan’. „Ich mag den Dorfcharakter des Grätzels. Die Leute kennen sich, man trifft sich am Ilgplatz, Pakete werden füreinander übernommen. Es ist einfach ein nettes Grätzel“, schwärmt Andrea Lang von ihrem Arbeitsplatz. Schade findet sie, dass das Stuwerviertel meistens mit dem Thema Prostitution in Verbindung gebracht wird: „Denn das Stuwerviertel hat mehr zu bieten!“