Aktuelles, Gastronomie

Pizza am Vorgartenmarkt mit ganz viel Amore

Der gebürtige Italiener Florian Hoffer (li.) und sein Geschäftspartner Mihaly Czine (re.) ein Stück Neapel nach Wien gebracht.

Der gebürtige Italiener Florian Hoffer (li.) und
sein Geschäftspartner Mihaly Czine (re.) ein
Stück Neapel nach Wien gebracht.

Mit der Pizzeria „Il Mercato“ gibt es seit Anfang diesen Jahres ein bisschen Napoli am Vorgartenmarkt. Denn die Inhaber Florian Hoffer und Mihaly Czine haben sich der original neapolitanischen Pizza verschrieben und überraschen dennoch immer wieder mit Experimenten.

„Das Geheimnis einer perfekten Pizza lautet: gute Zutaten, ein guter Ofen und ganz viel Amore“, erklärt Florian Hoffer. Der gebürtige Italiener hat gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Mihaly Czine Anfang diesen Jahres die Pizzeria „Il Mercato“ am Vorgartenmarkt, Stand 4 eröffnet. Das Konzept: Original Neapolitanische Pizza. „Dafür verwenden wir ausschließlich Zutaten aus Neapel, um auch den Wienern den Genuss einer echten Pizza zu schenken“, erzählt Hoffer. Aber nicht nur die Zutaten kommen aus Süditalien, auch der Pizzaofen und sogar der Pizzakoch stammen aus Napoli.

Teig und Ofen müssen passen

Außer Pizza stehen eine Auswahl an Vorspeisen und Salaten auf der Speisekarte. Pasta sucht man hier vergeblich und das aus gutem Grund: „Wir machen lieber nur eine Sache, die aber dafür perfekt“ erklärt Hoffer. Dafür wird in Sachen Pizza gerne verschiedenes ausprobiert. Teig aus Dinkel- und Vollkornmehl stehen ebenso auf der Karte wie süße Pizze mit Nutella, Mascarponetopping oder Pistaziencreme. „Unser Pizzakoch überrascht unsere Gäste jede Woche mit einer kreativen Variation“, verspricht Mihaly Czine. Für den Teig nimmt man sich im „Il Meracto“ ebenfalls besonders viel Zeit. Man könne nicht einfach so schnell Mehl, Germ und Wasser mischen und schon wäre der Teig fertig. Am Vorgartenmarkt hat der Teig rund 48 Stunden Zeit zu ruhen. Erst dann wird er weiterverarbeitet und mit sorgfältig ausgewählten Zutaten belegt. Auf die Frage, was denn gar nicht auf eine Pizza gehört, antwortet Florian Hoffer lachend: „Ketchup oder Ananas!“

Auch das Zusammenspiel von Teig und Ofen ist nicht zu vernachlässigen. „Unser Ofen ist der Ferrari unter den Pizzaöfen. Damit kann auch nicht jeder Koch arbeiten. Dafür braucht man viel Erfahrung und muss auf viele Kleinigkeiten achten. Daher: Koch, Teig und Ofen müssen aufeinander abgestimmt sein“, versichert Hoffer. Seine Lieblingspizza ist die Pizza Margherita – nur mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum belegt. „Mit einer Margherita teste ich die Qualität einer Pizzeria. Schmeckt diese einfache Variante gut, dann passt auch der Rest.“

Lieferservice möglich

Zurzeit gibt es in dem kleinen Marktlokal nur fünf Tische, die Platz für rund zehn Gäste bieten. Im Außenbereich laden allerdings gleich 40 bis 50 Plätze zum Sitzenbleiben ein. Mihaly Czine und Florian Hoffer setzen aber auch – und nicht nur  Coronabedingt – auf die Lieferservices „Foodora“ und „Mjam“.