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Saftige Schnitzel und schöne Seifen beim Gasthaus Reinthaler

Kirsten Reinthaler und ihr Mann Karl haben das Gasthaus Reinthaler zum Inbegriff für die besten gefüllten Schnitzel gemacht.

Kirsten Reinthaler und ihr Mann Karl haben das Gasthaus Reinthaler zum Inbegriff für die besten
gefüllten Schnitzel gemacht.

Dass man beim „Reinthaler“ vorzügliche Hausmannskost und viel Gemütlichkeit bekommt, ist bekannt. Dass Chefin Kirsten Reinthaler, auch kreativ arbeitet und Kunst-Seifen fertigt, ist noch ein Geheimtipp.

Die Einzelstücke, bunt, duftend und außergewöhnlich, Kunst-Seifen eben, können direkt im Wirtshaus oder online erstanden werden. Ansichtsexemplare liegen meist an der Theke bereit. „Nach meiner Ausbildung zur Friseurin wollte ich etwas Kreatives machen“, so das Multitalent Kirsten Reinthaler. „Ein Zufall brachte mich zum Seifenmachen. Die eignen sich als Geschenk oder einfach, wenn man sich schöne Naturkosmetik gönnen möchte. Die Muster, die Farben, das ist wie Malen.“ Die optimistische Steirerin, die sich selbst als Kämpferin bezeichnet, ist auch zum Wirtinnensein erst über Umwege gekommen. Als gelernte Friseurin hat sie neu angefangen und an der Seite ihres damaligen Ehemannes, der aus einer Gastronomenfamilie stammt, alles gelernt, was so dazu gehörte. So ist sie Wirtin, Köchin, Kellnerin und Motivationstrainerin für Team und Stammgäste geworden.

Eine große Familie

Unterstützt von einem tollen Team, das wie eine Familie wirkt, hat sie ihr „Baby“, das Gasthaus Reinthaler, zum Inbegriff für die besten gefüllten Schnitzel und andere Hausmannskost in riesigen Portionen gemacht. Die vielen Stammgäste, die ihr jetzt, nach der Covid-Krise, ihre Treue beweisen, schätzen außerdem die selbstgemachte Rindssuppe, die frischen Zutaten und besonders den Humor und die Herzlichkeit der Wirtin. Zusammen mit ihrem jetzigen Mann Karl, der übrigens aus Liebe zu ihr bei ihrem Ex-Mann eine Kellner Lehre gemacht hat, ihrem Bruder Jürgen und „der besten Küchen- und Servicemannschaft der Welt“ schupft sie den Laden. „Wir sind wie eine große Familie“, schmunzelt sie. „Und wir bekommen von den Gästen soooo viel zurück. Einmal hat mir eine Lieferantin zum Stockerlplatz bei der Wahl zum Wiener Lieblingswirt gratuliert. Dabei hab ich gar nicht gewusst, dass wir nominiert worden und gewählt worden sind. Danach haben wir auch den zweiten Platz gemacht und Jahre drauf auch gewonnen. Aber der dritte Überraschungsplatz war der schönste.“