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Stadtentwicklungsarbeit macht Fortschritte

Rund um den Rudolf-Bednar-Park ist mittlerweile ein großer Bereich dieses Stadtentwicklungsgebiets fertig gestellt

Das ehemalige Nordbahnhofgelände verändert sich laufend. Mit der Bebauung rund um den Rudolf-Bednar-Park ist mittlerweile ein großer Bereich dieses Stadtentwicklungsgebiets fertig gestellt, doch nördlich und westlich davon befindet sich das Gebiet noch in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung.

Über 160 Jahre lang prägte das Areal des Nordbahnhofes die Leopoldstadt. Vielen Anrainerinnen und Anrainern des Nordbahnhofes sind noch die Verladung von Kohle und Koks in „schlafloser“ Erinnerung. Jetzt ist das Gelände des ehemaligen Bahnhofs zu einem der größten innerstädtischen Entwicklungszonen Wiens geworden. Bis 2025 sollen rund 20.000 neue Bewohnerinnen und Bewohner das Gebiet mit Leben füllen. Die GB*2/20 begleitet diesen spannenden Prozess im Rahmen eines Stadtteilmanagements und ist die Anlaufstelle vor Ort – egal ob man neu im Grätzl ist oder bereits lange in der Nachbarschaft wohnt.

Nächste Etappe
Viel ist in den vergangenen Jahren passiert, nun bricht die nächste Etappe in der Bebauung des ehemaligen Bahnhofsgeländes an: Entlang der Bruno-Marek-Allee werden demnächst die sogenannten „grauen Blöcke“ errichtet. Hinter dem Bürostandort „Austria Campus“ entsteht neben Miet- und Eigentumswohnungen auch ein neuer Sakralbau der rumänisch-orthodoxen Kirche. Nördlich davon ist der neue Bildungscampus situiert. Auch in der Vorgartenstraße entstehen gegenüber dem Robert-Uhlir-Hof ebenfalls Wohnungen. Bereits kurz vor Fertigstellung befindet ein Appartementhaus an der Innstraße/Ecke Dresdnerstraße. Das beliebte Wohnviertel wächst und wird noch vielfältiger. Von den parallel dazu entstehenden Infrastruktureinrichtungen profitieren auch die angrenzenden Bezirksteile wie das Stuwerviertel.

Bildungs-Campus ab 2020
Ab Anfang 2018 werden die Büros des „Austria Campus“ besiedelt und bieten Arbeitsplätze für insgesamt 7.000 bis 8.000 Beschäftigte. Der Bildungs-Campus soll ab 2020 den Betrieb aufnehmen. Hier ist Platz für insgesamt 64 Bildungsräume – vom Kindergarten bis zur Neuen Mittelschule sowie für den Hauptstandort der Musikschule.

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