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Unita hair-Haar Handwerk bringt New York ins Stuwerviertel

Unita Keranovic hat vor elf Monaten ihren Salon in der Obermüllnerstraße 13 eröffnet.

Unita Keranovic hat vor elf Monaten ihren Salon in der Obermüllnerstraße 13 eröffnet.

Ein in gutes Jahr gibt es „Unita hair – Haar Handwerk“ schon. Seine Inhaberin Unita Keranovic ist seit vielen Jahren Friseurin aus Leib und Seele. Mit dem eigenen Salon im Stuwerviertel hat sie sich einen Traum erfüllt.

 Schönheit kommt nicht nur von innen, sondern auch immer wieder vom Friseur. Sowie aus dem Salon von Unita Keranovic, die vor rund einem Jahr ihr Geschäft in der Obermüllnerstraße 13 eröffnet hat. Davor wurden die Räume als Lager genutzt, ein Umstand den Unita Keranovic im Stuwerviertel öfter bemerkt und bedauert. Deshalb hat sie die Möglichkeit genützt und das Lokal mit viel Liebe renoviert. Seit ihrem 15. Lebensjahr lebt die routinierte Friseurin ihren Beruf, und liebt ihn nach wie vor. „Ich war nie eine Mitarbeiterin, die um Punkt geht. Ich war da immer entspannt und locker“, sagt sie. Eine gute Voraussetzung für die Anstrengungen der letzten elf Monate. Denn 70, 80 Stunden die Woche musste sie sich schon reinhängen, vor allem da sie noch keine Mitarbeiter hat. „Ich bin daher auch noch um 20 Uhr für meine Kunden erreichbar. Das geht aber nur, weil ich meistens nur mit sehr angenehmen Menschen zusammenarbeite“, schmunzelt Unita Keranovic. Bei dieser Gelegenheit möchte sie ihren Kunden auch einen großen Dank für die große Unterstützung bei der Geschäftseröffnung und in den letzten Monaten aussprechen.

Mehr als „Waschen und Legen“

Das Konzept hinter ihrem „Unita hair – Haar Handwerk“ lautet „Was ist Deine Schönheit“. Das bedeutet, nicht alles, was gerade modern ist, steht jeder oder jedem. Deshalb steht für die Friseurmeisterin die eigene Schönheit des jeweiligen Menschen im Mittelpunkt. „Ich berate ganz individuell und schaue, dass die Frisur die Schönheit der Menschen unterstreicht“, erklärt sie. Auf stylische Frisuren braucht aber niemand zu verzichten, denn der Salon solle ein „kleines New York“ sein, aber ein leistbares, wie Unita Keranovic betont. Die Konkurrenz ist groß, an jeder Ecke gibt es einen Friseur. Daher ist es ebenso wichtig, sich immer wieder weiterzubilden. Früher hießen die Klassiker „Waschen und Legen“, heute müsse man mehr bieten. „Jede Generation will etwas anderes“, weiß Unita Keranovic. Sie ist aber auch der Meinung, dass man nicht jeden Trend mitmachen müsse. Denn in erster Linie kommt es auf die Kunden an, ob die das auch so wollen. „Am einfachsten ist es, die Dinge herauszunehmen, die meine Kunden nachfragen“, bestätigt die Friseurin.

Das Grätzl verändert sich positiv

Das Stuwerviertel kennt Unita Keranovic seit vielen Jahren. Vor ihrer Geschäftseröffnung hat sie lange Zeit bei einem Friseur um die Ecke gearbeitet und mittlerweile wohnt sie auch in der Nähe. „Ich sehe, dass es im Grätzl jedes Jahr besser wird. Ich bemerke das auch am Kundenstock, der sich verändert hat. Durch die neuen Wohnungen und die Studenten sind andere Leute ins Viertel gezogen“, erzählt die Friseurin. Es sei auch vom Angebot allgemein nicht mehr so „ramschig“ und es gäbe viele neue gute Unternehmen, die zugezogen sind. Zum Einkaufen geht Unita Keranovic auch gerne auf den Vorgartenmarkt. Hier wäre es sehr viel persönlicher als in einem Einkaufszentrum. „Und wo viele Menschen sind, da tut sich auch was“, schaut Unita Keranovic in eine bunte Zukunft des Grätzls.